Donnerstag, 18. Oktober 2018
Notruf: 112

25 Jahre Jugendfeuerwehr Worzeldorf

Vor fünfundzwanzig Jahre wurde die Jugendfeuerwehr Worzeldorf mit fünf Jugendlichen und drei Jugendwarten gegründet. Gegründet. Mit Fabian Schulz ist seit nunmehr fünf Jahren der achte Jugendwart im Amt, die Mitgliederzahlen schwankten zwischen drei und dreizehn Jugendlichen, aktuell sind es wieder fünf. Starthilfe gab es vor fünfundzwanzig Jahren durch die Jugendfeuerwehren aus dem Nürnberger Land, dem Landkreis Roth und von der Partnerwehr aus Gera-Mitte.
Diese Bilanz war Anlass, die Jugendfeuerwehren zu einem Grillfest mit Erfahrungsaustausch und geselligem Treffen einzuladen, mit denen in der vergangenen Zeit zusammengearbeitet wurde. So trafen sich 40 Teilnehmer im Feuerwehrhof, darunter als stärkste Gruppe die FF Nbg.-Großgründlach, mit der zusammen die Worzeldorfer 1995 das erste deutsche Jugendleistungsabzeichen in Nürnberg absolviert hatten. Am weitesten gereist war die Jugendgruppe der FF Gera-Mitte aus Thüringen, die einen Erinnerungsteller aus Zinn mitgebracht hatte. Mit der FF Gera-Mitte bestehen intensive Kontakte, so fahren die Worzeldorfer regelmäßig zum Winter-Geländespiel im Januar in die Partnerstadt. 

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Text und Foto; Thomas Karl

Worzeldorfer Floriansjünger mit dem Glück der Tüchtigen

Floriansfest endet mit Alarm wegen Unfall

Tolle Zuschauerkulissen bei Fischerstechen und Übung


Das Wetterglück der Tüchtigen hatten die Floriansjünger der FF Worzeldorf bei ihrem diesjährigen Floriansfest. So fanden vor toller Zuschauerkulisse 23 spannende Duelle beim Fischerstechen auf dem Kanalhafen in Worzeldorf statt und auch bei der Löschvorführung gab es mehr Wasser aus den Strahlrohren als Spritzer aus den Wolken.
Sechs Mannschaften, davon vier Lokalmatadore, mit je 4 Stechern waren an getreten, um in rund zwei Stunden bei guter Organisation und Leitung des Turniers durch die Jury aus Robert Blümlein, Peter Brandmann und Jörg Jung den Einzel- und Mannschaftssieger zu ermitteln. Überraschung gab es dabei durch ein Favoritensterben bis auf den späteren Sieger, der damit den Wanderpokal zum zweiten Mal für die Pengertz Ratz’n sichert. Auch der Turniersieger von 2014 musste bereits in der zweiten Runde ins Wasser, dafür sorgten auch die Pegelstürmer, eine neue „Überraschungsmannschaft“ wie die Herpersdorfer Schdeggerlas Schubser.
Während diese aber durch Los Platz 5 vor punktgleichen Gastgebern von der freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf belegten - bei beiden schaffte es je ein Teilnehmer in die zweite von fünf Runden -, hatten die Pegelstürmer Lospech im Halbfinale. Hier lieferten sich beide Pegelstürmer ein hartes Duell, so dass im Finale der durch Freilos ausgeruhte Pengerts Ratz Benjamin Hrdina seinen Gegner schnell von der Planke ins Wasser beförderte und so mit seinem Sieg auch den Mannschaftssieg holte. Die beiden folgenden Plätz erkämpften Ralf Staudner und Holger Engelhardt, damit ging auch der Mannschaftsplatz für den Vizemeister an die Pegelstürmer. Dritte in der Mannschaftswertung waren die Alten Ochsen, im Vorjahr noch zweiter Sieger, und auf Platz 4 landeten die Wendelsteiner Kärwa-Allstars.
Weiter ging es dann im gut besuchten Feuerwehrhof, wo auch MdB Michael Frieser und der Nürnberger Bürgermeister Christian Vogel vorbeikamen. Die Kinder hatten wieder ihren eigenen Bereich mit Schminken und Kistenrutschen und die Aktiven der Wehr demonstrierten bei einem simulierten Brand auf dem Dach der Fahrzeughallte Personenrettung und Brandbekämpfung mit dem neuen Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes. Alle Fahrzeuge waren zu besichtigen und wurden ständig von den Kindern belagert.
Erst am Abend sorgte dann ein kräftiges Gewitter und dann noch die Sirene für ein etwas vorzeitiges Ende der Feststimmung – zum Glück war aber bei dem Einsatz auf der A73 nur Betreuung von zwei Leichtverletzten und die Sicherung der Unfallstelle gefordert.

Text und Fotos: Th. Karl

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Gera und Worzeldorf üben gemeinsam

25 Jahre Partnerschaft

Zusammenarbeit klappt reibungslos

Seit 1991 üben die Freiwilligen Feuerwehren aus Gera-Mitte in Thüringen und Nürnberg-Worzeldorf einmal jährlich gemeinsam. In diesem Jahr wurde dabei die seit Oktober 2015 vollständige Brandschutzeinheit in Worzeldorf für die Wasserförderung über eine mehr als einen Kilometer lange Schlauchstrecke getestet – und die Zusammenarbeit klappte wieder reibungslos.

Kurz nach dem Fall der Berliner Mauer fand durch Vermittlung der Nürnberger Berufsfeuerwehr ein erster Kontakt zwischen den Freiwilligen Feuerwehren aus Gera-Mitte und Worzeldorf statt, der vor 25 Jahren zu einer dauerhaften Partnerschaft führte. Seit dieser Zeit gibt es jährlich eine gemeinsame Übung der beiden Wehren, die im Wechsel in Gera oder Worzeldorf durchgeführt wird.

In diesem Jahr kamen dazu aus Gera elf Aktive – darunter eine Frau – unter der neuen Leitung von Wehrführer Dirk Kortus nach Nürnberg. Die Übung war zugleich ein Test der wieder kompletten Brandschutzkomponente im zivilen Bevölkerungsschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf, deren Aufgabe auch die Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke ist. Dazu gehört das im vergangenen Oktober in Dienst gestellte LF20-KatS neben dem 2005 aus Moorenbrunn überstellten Schlauchwagen mit 2000 m B-Schläuchen, so dass nun zwei Tragkraftspritzen und die Fahrzeugpumpe für die Förderung über rund einen Kilometer – notfalls sogar als Doppelleitung zur Verfügung stehen, Damit könnten in der Minute sogar über 1500 Liter Wasser transportiert werden.

Ziel der diesjährigen Partnerübung war ein Test dieser Komponenten bei einem angenommenen Waldbrand nahe dem Ausflugslokal Steinbrüchlein. Eine Erschwernis war dabei die Entfernung von mehr als einem Kilometer zum nächsten Hydrant, die nächste offene Wasserstelle wäre der Ludwigskanal, der aber rund zwei Kilometer entfernt war.

Während das LF16 aus Worzeldorf zum Brandherd fuhr, baute die Mannschaft der Brandschutzkomponente die Wasserversorgung mit dem Schlauchwagen auf. Dazu wurde die Tragkraftspritze des Kat-Löschfahrzeugs am Hydrant postiert, das Fahrzeug selber fuhr dann ebenfalls zur Brandstelle. Ein Teil seiner Mannschaft legte den letzten Teil der Schlauchleitung mittels Haspel dem Schlauchwagen entgegen, der andere Teil unterstützte bei der Brandbekämpfung. Nach rund 20 Minuten war die Versorgungsleitung aufgebaut und gefüllt, zusätzlich wurde zur Sicherung gegen Leitungsunterbrechungen ein flexibles Wasserreservoir aufgebaut und gefüllt.

Die Zusammenarbeit in der Mannschaft zwischen den zehn Thüringern und den vierzehn Worzeldorfern – mit zwei jungen Damen - klappte wieder problemlos, die Aufgabenstellung war interessant und es gab etliche neue Erfahrungen – vor allem bei den neuen Geräten. So konnte zum Schluss das Fazit gezogen werden: Es ist immer wichtig, die Technik in einer Übung zu testen, bevor der Ernstfall eintritt. Und die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen klappt – hoffentlich auch im Ernstfall – reibungslos. Nach einem gemeinsamen Grillabend ging es dann noch zu einer nächtlichen Stadtführung durch Nürnberg mit anschließendem Zusammensitzen in der Altstadt, bevor die Thüringer Kameraden am Sonntagvormittag wieder die Heimreise antraten.

Text und Fotos: Thomas Karl

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Fahrzeugübergabe in Manching

Am Samstag, 24.10.2015 wurden ein Löschfahrzeuge Katastrophenschutz (LF-Kats) offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf (Feuerwehr Nürnberg), übergeben

Im Rahmen einer Feierstunde wurden insgesamt 70 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, welche durch den Bund und den Freistaat Bayern finanziert wurden, durch den Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Christof Unger, Innenminister Dr. Thomas de Maiziére und dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann an die Hilfsorganisationen und Freiwilligen Feuerwehren übergeben.

Der Bundesinnenminister würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: "Das Herzstück, das sind die vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer, die bereit sind, Dienst im Bevölkerungsschutz zu verstehen. Der Bund leistet mit seinen Fahrzeugen einen Beitrag zur Unterstützung dieses Engagements."

Bei der feierlichen Übergabe wurde ein weiteres LF-Kats (FF Werderau) sowie ein Gerätewagen Dekon-P (FF Laufamholz) offiziell an die Feuerwehr Nürnberg übergeben.

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Fotos: Thomas Karl sowie FF Worzeldorf

3. Bavaria FireFighter Combat Challenge in Nürnberg 2016

“wir waren dabei”

Am Pfingstwochenende fand die dritte Auflage des FCC, das erste Mal in Nürnberg,  statt, veranstaltet und organisiert durch das TFA-Team Nürnberg und der FCC Germany aus Berlin. Bei der Durchführung  der Veranstaltung halfen unteranderem die Berufsfeuerwehr Nürnberg, die Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs, das THW mit, die auch neben der Internationalen Teilnehmer einige Wettkämpfer sowie Staffeln stellten. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland, Österreich, Slowenien, Tschechische Republik, Frankreich, Gibraltar und Kuwait, diese lieferten sich spannende Wettkämpfe.

Am Sonntag startete auch ein Team der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf in der Staffel, Stefan Blum, Ulrich Henschel und Martin Metz stellten sich als einziges 3er Team der Konkurrenz. Nach dem hochtragen des Schlauchpaketes, das hochziehen des 18 kg Gewichtes, das schlagen eines Gewichtes in der Keiser Force Maschine, einen Slalom sowie das Schleppen eines 80kg Dummys verpassten sie nur knapp die besten 16 und das Achtelfinale.

Links:

TFA-Team Nürnberg

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 Fotos: Th. Karl und U. Henschel

 

Langjährige Mitglieder im Mittelpunkt

Ehrung für stolze 60 Jahre

Jahresabschluss bei der FF Worzeldorf

Auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf, davon 10 Jahre aktiven Dienst, kann Karl Sperber zurückblicken. Er erhielt einen Geschenkkorb und einen Erinnerungsbecher aus Zinn und seine Ehefrau Blumen überreicht.

Vorsitzender. Uwe Lienhardt, der mit Kommandant Rolf Heinritz die Ehrungen vornahm, konnte neben insgesamt sieben langjährigen Mitgliedern den Leiter der Berufsfeuerwehr Nürnberg, Stadtdirektor Volker Skrok, den Betreuer Gerald Barfus, den Stadtrat Konrad Schuh sowie den Vorsitzenden des gastgebenden Vereins Adlerschützen Worzeldorf begrüßen. Auch Ehrenkommandant Ewald Gerber und Ehrenmitglied Leo Markl warenunter den zahlreichen Gästen im gut gefüllten Saal.

Für 25 Jahre als fördernde Mitglieder bedankten sich die Vorstandschaft bei Sonja Geier, Hilmar Pistor, Detlef Timm und Gerd Wegerle, Heinz Klopfer wurde zu Hause besucht, nachdem er an dem Abend verhindert war.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung für zwei Aktive durch Volker Skrok, der die Gelegenheit zum Anlass nahm, auf die Bedeutung der langen Mitgliedschaft gerade bei der Feuerwehr hinzuweisen. Er verwies auf den hohen Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehren in Nürnberg, der sich auch darin ausdrückt, dass mittlerweile alle Wehren mit neuen, modernen Fahrzeugen ausgestattet werden und in den nächsten Jahren auch eine deutliche Verbesserung bei den Gerätehäusern vorgenommen wird.

Er zeichnete Wilhelm: Körner für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Ehrenkreuz in Gold des Freistaates und der Urkunde aus und übergab dazu ein Geschenk und zwei Freiplatzgutscheine für eine Woche im Feuerwehr-Erholungsheim St. Florian in Bayerisch Gmain.. Stefan Blum war 25 Jahre aktiv und erhielt das Ehrenkreuz in Silber mit Urkunde und Geschenk. Beide Kameraden waren Gruppenführer und Fahrer, wie Kommandant Rolf Heinritz bei seiner Lichtbildschau betonte.

Zum Schluss wurden durch die Führung sowie Volker Skrok und Betreuer Gerald Barfus noch die Aktiven geehrt, die während des Jahres die Prüfung zum Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung sowie zur bayerischen Jugendleistungsspange bestanden hatten. Besonders herausgehoben wurde dabei die Mitglieder, die erst vor einer rund einer Woche den Wissenstest der Jugendfeuerwehr bestanden hatten. Gabriel Hildner, Sarah Lehner, Sebastian Gugel und Konstantin Weißflog - Alicia Pongratz konnte an dem Abend nicht anwesend sein - erhielten durch Jugendwart Fabian Schulz und Stadtjugendwart Christian Erb die Plaketten überreicht. Dabei unterstrich Chr. Erb besonders die Leistung von Sarah Lehner, die mit 36 von 37 Punkten die Beste in der Stadt Nürnberg war. Zuletzt ernannten die Kommandanten Rolf Heinritz und Martin Metz noch Jasmin Hacker und Sarah Lehner zur Feuerwehrfrau, Michael Dietzel und Marco Pröbster zum Feuerwehrmann sowie Sebastian Schneider zum Hauptfeuerwehrmann und Florian Bischof zum Löschmeister.

{vsig}verein/ehrena2015{/vsig}

Text und Bilder : Thomas Karl

Löschgruppenfahrzeug des Katastrophenschutzes LF20-KatS

 

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Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1323 AF 4x4
Baujahr: 2015
Motorleistung: 231 PS / 170 kW
Gewicht: 13000kg
Länge: 7210 mm
Breite: 2500 mm
Höhe: 3300 mm


Aufbau: Fa. Albert Ziegler GmbH, Giengen
Feuerlöschkreiselpumpe: FPN 10-2000, max. Leistung 3500 l/min bei 10 bar Ausgangsdruck
Tragkraftspritze: PFPN 10-1500, Leistung 2000 l/min bei 8bar Ausgangsdruck
Besatzung: 9 Mann (1 Führungsdienstgrad / 8 Feuerwehrdienstleistende)


Feuerwehrtechnische Beladung (auszugsweise):

- Strahlrohre
- Druckschläuche
- Saugschläuche
- Schaum-Ausrüstung für Mittel- und Schwerschaum
- Schaumbildner
- Tragbare Kleinlöschgeräte (Pulver-Löscher, Kübelspritze)
- Tauchpumpe
- Kettensäge mit Schnittschutz-Ausrüstung
- Notfall-Koffer
- Schienungstasche
- Tragbare Leitern (Schiebleiter, Steckleiter, Hakenleiter)
- Feuerwehr-Werkzeugkasten
- Elektro-Werkzeugkasten
- Schlauchbrücken
- Hitzeschutzausrüstung
- 5000l Falt-behälter