Dienstag, 22. Mai 2018
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FF Worzeldorf hielt Rückblick und Vorschau und wählte

Vorstandschaft wieder komplett

Wärmebildkamera angeschafft- großzügige Spende

Bei Nachwahlen zur Vorstandschaft wurden Kassier Rolf Raab und die Kassenrevisoren Paul Rührer und Erich Metz einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Für den seit 2005 amtierenden Schriftführer Marin Metz, zugleich stellvertretender Kommandant, der in Zukunft mehr im aktiven Dienst beansprucht wird, wurde einstimmig Rolf Heinritz gewählt. Er hält schon bisher die Homepage der Wehr auf aktuellem Stand.

Zuvor hatten Vorsitzender Uwe Lienhardt und Kommandant Rolf Heinritz kurz auf die Höhepunkte von 2016 zurückgeblickt – die Berichte liegen allen Mitgliedern seit Jahren in gedruckter Form vor. Mit Floriansfest, Jugendfeuerwehrjubiläum, Fahrzeugweihe, Busausflug, Weinfest, Ehrenabend und Fackelwanderung zur Weihnachtsmann hatte der Verein ein umfangreiches Programm erstellt, dazu kamen für die Aktiven unter anderem sechs Unterrichte, 16 Übungen, Maschinistenschulungen, Lehrgangsbesuche, die Pflege der Partnerschaft mit der FF Gera-Mitte seit 25 Jahren und ein Hüttenlager.

Außerdem war die Wehr 2016 an 43 Einsatzstellen tätig –bedingt durch eine geringere Zahl an Unwetterschäden acht weniger als 2015. Doch 2017 hatte die Wehr bereits 12 Einsätze zu bearbeiten – davon 9 durch Sturm Egon. Kommandant Heinritz ließ die Ereignisse des vergangenen Jahres mit einer Bilderschau noch einmal aufleben.

Für 2017 ist auch wieder ein abwechslungsreiches Programm geplant, einer der Höhepunkte ist sicher wieder das Floriansfest am 3. Juni mit dem beliebten Fischerstechen am alten Kanalhafen in Worzeldorf.

Bei der Ausrüstung verwies er darauf, dass mit dem neuen LF 10 die Stadt Nürnberg seit der Eingemeindung 1972 erstmals der Wehr ein fabrikneues Fahrzeug zur Verfügung stellt. Aus Vereinsmitteln wurde zudem mit 50 % Zuschuss durch den Freistaat Bayern eine Wärmebildkamera beschafft, die Ausbildung ist der Schwerpunkt im Frühjahr. Spontan erklärte Johannes Söllner, selber in der Wehr aktiv und Inhaber der Firma Heizungs-, Sanitärtechnik Kraus, dass er die Hälfte der noch vom Verein zu tragenden Summe übernimmt. Für die restlichen 1000 Euro sucht der Verein jetzt noch weitere Spender.

Im April stehen als besondere Termine noch der Besuch bei der Partnerwehr in Gera an, außerdem soll Ende April an einem Jugendfeuerwehrtag sich die Jugendgruppe vorstellen und Jugendlichen die Gelegenheit gegeben werden, einmal die Arbeit in und mit der Feuerwehr hautnah zu erleben.

Text und Bilder: Thomas Karl

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Langjährige Treue und aktive Mannschaft

Vor der Kür kam die Pflicht

FF Worzeldorf feierte jährlichen Ehrenabend

Engagement, Tradition und Treue zum Verein – diese drei Grundwerte standen im Mittelpunkt des Ehrenabends bei der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf. Doch zunächst wurden die Aktiven am Morgen zu einem Einsatz auf die Autobahn gerufen – zum Glück war es nur eine technische Panne bei einem Lieferwagen.

Auch Volker Skrok, Leiter der Berufsfeuerwehr und damit auch „Chef“ der Freiwilligen Feuerwehren – lobte das Engagement und den kontinuierlichen Einsatz der Worzeldorfer – sowohl die langjährige Treue bei den Jubilaren wie auch den Eifer bei den Jugendlichen und die stete Bereitschaft der Aktiven. Die Stadt braucht die Mitwirkung der Freiwilligen und sorgt daher für eine zeitgemäße Ausrüstung. Das wird auch in den neuen Löschfahrzeugen sichtbar, mit denen jetzt alle freiwilligen Wehren der Stadt versorgt sind. Die beiden letzten Wachen waren – mit einem halben Jahr Verspätung wegen Verzögerungen bei der Ausstattung – die Wehren in Worzeldorf und Werderau. Sie waren bewusst zurückgestellt worden, nachdem sie im Jahr 2015 bereits (wie berichtet) ein Löschgruppenfahrzeug aus Mitteln des Katastrophenschutzes erhalten hatten.

Volker Skrok überreichte dann zusammen mit Kommandant Rolf Heinritz Ernennungsurkunden an Fabian Rebel zum Feuerwehrmann, Simon Schnös und Sebastian Schubert zum Oberfeuerwehrmann sowie für Jugendwart Fabian Schulz zum Löschmeister.

Zuvor hatten die Kommandanten zusammen mit Betreuer Gerald Barfuß und Hans Kraus von der Berufsfeuerwehr Nürnberg die Abzeichen mit einem Geschenk an die 17 Aktiven der Wehr überreicht, die Ende September die Prüfung für das Leistungsabzeichen Löscheinsatz (wie berichtet) bestanden hatten. Außerdem wurden von der Jugendgruppe Sebastian Gugel mit der silbernen und Gabriel Hildner mit der goldenen Plakette für den Wissenstest der Jugendfeuerwehr 2016 ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt des Abends standen aber die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Bereits am Nachmittag hatte die Vorstandschaft Georg Erlbacher besucht, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Ehrung kommen konnte. 70 Jahre ist er bereits Mitglied, dabei war er auch viele Jahre aktiv in der Mannschaft tätig.

Am Abend konnte Vorstand Uwe Lienhardt dann neben den Vertretern von der Berufsfeuerwehr auch Stadtbrandinspektor Udo Fertig und Stadtrat Harald Dix begrüßen und dem Schützenverein Adler sowie dem Wirt für die Überlassung des Saales danken.

Unter den Geehrten für 60 Jahre Mitgliedschaft war Erich Ellrodt, der mit 24 Jahren eintrat und 19 Jahre aktiven Dienst leistete, dazu war er 5 Jahre Beisitzer und eine wichtige Verbindung zur Gemeinde Worzeldorf sowie nach der Eingemeindung zum Bürgeramt Süd., zum Schützenverein und zu den Alten Ochsen. Von 60 Jahren Mitgliedschaft war Werner Schmid ebenfalls 9 Jahre und Stefan Sperber 12 Jahre aktiv, dieser erwarb auch drei Leistungsabzeichenstufen.

Für 40 Jahre wurde Helmut Bischof geehrt, davon 22 Jahre aktiv in FF Worzeldorf und derzeit noch bei der Berufsfeuerwehr Fürth. Er tat im EKS, als Fahrer, Maschinist und Sanitätshelfer Dienst, war erst zwei Jahre und dann noch einmal sechs Jahre Kommandant, dazwischen je drei Jahre Gruppenführer und Zugführer und erwarb alle Leistungsabzeichen bis zur höchsten Stufe. Fünf Jahre und noch einmal drei Jahre war er Beisitzer und drei Jahre zweiter Vorstand, darunter beim 90-jähr. Jubiläum der Wehr. Ebenfalls 40 Jahre ist Dieter Klein Mitglied, er absolvierte 2 Jahre davon aktiven Dienst. Entschuldigt waren zudem Walter Hofmann, Hans Grasser und Martin Winkler.

Für 25 Jahre wurden neun Mitglieder ausgezeichnet:

Christian Blum, der 1981 in die Jugendgruppe eintrat und mit den bayerischen und dem deutschen Jugendfeuerwehr-Leistungsabzeichen sowie beiden Arten von Leistungsabzeichen bis zu Stufe Gold ausgezeichnet wurde, bevor er nach 11 Jahre aus dem aktiven Dienstausschied.

Gerd Weiß trat ebenfalls 1981 in die Jugendfeuerwehr ein, erwarb das bayerische . Jungendfeuerwehr-Leistungsabzeichen sowie alel Leistungsabzeichen bis zur letzten Stufe, besuchte den Gruppenführerlehrgang, war drei Jahre zweiter und 2 Jahre erster Jugendwart sowie Gruppenführer und Fahrer. Nach 20 Jahren musste er beruflich begründet aus dem aktiven Dienst ausscheiden.

Daneben waren die ehemalige Stadträtin Claudia Thoma, Lothar Lang und Paul Rührer 25 Jahre fördernde Mitglieder, letzterer seit 2000 16 Jahre Kassenrevisor.

Entschuldigt waren Christian Binner, Bernd Gottfried, Alexander Kalisch und Inge Rossa, die frühere Vorsitzende des Bürgervereins Worzeldorf.

Höhepunkt der Ehrungen war aber die vierzigjährige Dienstzeit von Thomas Schmidt. Er hatte vorher bereits im Nürnberger Rathaus das Feuerwehrehrenkreuz in Gold erhalten. Die Wehr bedankte sich bei ihm, der als Landwirt vielfache wertvolle und praktische Kenntnisse in den Dienstbetrieb einbrachte, mit einem Erinnerungsbecher, einem Geschenkkorb und einem Briefumschlag, den die Mannschaft gefüllt hatte. Thomas Schmidt war aber nicht nur im Dienst ein wichtiger Aktiver, er half bei den Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr ebenso wie als dritter Mann und Gegengewicht bei den Fischerstecher-Wettkämpfen – sowohl beim Floriansfest in Worzeldorf wie beim Altstadtfest auf der Pegnitz in Nürnberg.

Text und Fotos: Thomas Karl

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25 Jahre Jugendfeuerwehr Worzeldorf

Vor fünfundzwanzig Jahre wurde die Jugendfeuerwehr Worzeldorf mit fünf Jugendlichen und drei Jugendwarten gegründet. Gegründet. Mit Fabian Schulz ist seit nunmehr fünf Jahren der achte Jugendwart im Amt, die Mitgliederzahlen schwankten zwischen drei und dreizehn Jugendlichen, aktuell sind es wieder fünf. Starthilfe gab es vor fünfundzwanzig Jahren durch die Jugendfeuerwehren aus dem Nürnberger Land, dem Landkreis Roth und von der Partnerwehr aus Gera-Mitte.
Diese Bilanz war Anlass, die Jugendfeuerwehren zu einem Grillfest mit Erfahrungsaustausch und geselligem Treffen einzuladen, mit denen in der vergangenen Zeit zusammengearbeitet wurde. So trafen sich 40 Teilnehmer im Feuerwehrhof, darunter als stärkste Gruppe die FF Nbg.-Großgründlach, mit der zusammen die Worzeldorfer 1995 das erste deutsche Jugendleistungsabzeichen in Nürnberg absolviert hatten. Am weitesten gereist war die Jugendgruppe der FF Gera-Mitte aus Thüringen, die einen Erinnerungsteller aus Zinn mitgebracht hatte. Mit der FF Gera-Mitte bestehen intensive Kontakte, so fahren die Worzeldorfer regelmäßig zum Winter-Geländespiel im Januar in die Partnerstadt. 

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Text und Foto; Thomas Karl

3. Bavaria FireFighter Combat Challenge in Nürnberg 2016

“wir waren dabei”

Am Pfingstwochenende fand die dritte Auflage des FCC, das erste Mal in Nürnberg,  statt, veranstaltet und organisiert durch das TFA-Team Nürnberg und der FCC Germany aus Berlin. Bei der Durchführung  der Veranstaltung halfen unteranderem die Berufsfeuerwehr Nürnberg, die Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs, das THW mit, die auch neben der Internationalen Teilnehmer einige Wettkämpfer sowie Staffeln stellten. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland, Österreich, Slowenien, Tschechische Republik, Frankreich, Gibraltar und Kuwait, diese lieferten sich spannende Wettkämpfe.

Am Sonntag startete auch ein Team der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf in der Staffel, Stefan Blum, Ulrich Henschel und Martin Metz stellten sich als einziges 3er Team der Konkurrenz. Nach dem hochtragen des Schlauchpaketes, das hochziehen des 18 kg Gewichtes, das schlagen eines Gewichtes in der Keiser Force Maschine, einen Slalom sowie das Schleppen eines 80kg Dummys verpassten sie nur knapp die besten 16 und das Achtelfinale.

Links:

TFA-Team Nürnberg

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 Fotos: Th. Karl und U. Henschel

 

Zweites Löschgruppenfahrzeug fehlte
Fahrzeugweihe in Worzeldorf
Zahlreiche Gäste feierten mit den Aktiven

Bereits im Oktober 2015 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf aus Bundesmitteln ein neues Löschgruppenfahrzeug LF20-KatS. Für Mai 2016 war zudem die Auslieferung eines LF10 vorgesehen– insgesamt waren 2 Löschgruppenfahrzeuge für die Stadt Nürnberg bestellt. Allerdings konnte wegen Lieferengpässen der Herstellerfirma dieser Termin nicht eingehalten werden und ist mittlerweile trotz Konventionalstrafe auf September verschoben worden.
So feierte die Wehr die Weihe nur eines Fahrzeugs mit zahlreichen Gästen bei Sonnenschein im Gerätehof. Pfarrerin Beate Kimmel-Uhlendorf von der evangelischen Osterkirche verwies in ihrer Ansprache – der das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zugrunde lag – darauf, dass die Aktiven die helfenden Hände Gottes seien, wenn es brennt oder den Menschen das Wasser bis zum Halse steht. Pfarrvikar Vasile Vulpe von der katholischen Schwestergemeinde Corpus Christi segnete das Fahrzeug mit Kreuz, Weihwasser und Weihrauch. Beide wünschten Mannschaft und Gerät den Segen für einen unfallfreien Dienst zum Wohl der Mitmenschen. Der evangelische Posaunenchor umrahmte die Feier mit einem bunten Musikprogram von barocken Klängen über Choräle bis zu volkstümlicher Musik und einem fetzigen Ragtime.
Zu Beginn konnte Kommandant Rolf Heinritz unter den zahlreichen Festgästen Vertreter der Berufsfeuerwehr – an der Spitze der Leiter der Einsatzleitstelle Marc Gistrichovsky -, der Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs mit SBR Günter Herzog und SBI Udo Fertig als Zuständiger für die eingemeindeten Wehren, der Partnerwehr aus Gera-Mitte sowie von der Politik Nürnbergs Bürgermeister Christan Vogel (er kam wegen einer Veranstaltung im Rathaus zum Stadtgeburtstag erst später), MdL Stefan Schuster und Stadtrat Harald Dix begrüßen. Unter den Gästen waren auch Vertreter des SC Worzeldorf und der Alten Ochsen, mit denen die Feuerwehr eine lange Zusammenarbeit verbindet.
In ihren Grußworten betonten alle Redner die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die Leistungsfähigkeit der Wehr, die durch ihre Ausstattung weit über den eigenen Ortsteil hinaus eine wichtige Rolle im Brand- und Bevölkerungsschutz spielt. Allgemein wurde auch die Verzögerung bei der Auslieferung des anderen Fahrzeugs, das nach Ausschreibung im Dezember 2014 bereits im Mai 2015 bestellt worden war, bedauert. Zugleich wurde die Hoffnung geäußert, dass nun doch in absehbarer Zeit eine weitere Fahrzeugweihe erfolgen kann. Betont wurde auch die mittlerweile 25-jährige Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Gera-Mitte und Worzeldorf. Diese zeichnet sich durch starke und kontinuierliche Gemeinschaftsaktionen aus, die in diesem Jahr zu besonders häufigen Treffen führte. Allerdings mussten die Thüringer Kameraden ihr neues Löschgruppenfahrzeug nach der Übergabe im März bereits wieder an die Berufsfeuerwehr ausleihen, nachdem diesen ein Fahrzeug wegen irreparabler Schäden ausgefallen war.
Ein besonderes, bleibendes Geschenk hatte sich der Feuerwehrverein unter Leitung von Uwe Lienhardt einfallen lassen. Nachdem wegen starken Schäden etliche Bäume im Umfeld des Gerätehofs gefällt werden mussten, spendierte er den Aktiven einen neuen Schattenspender. So mussten die beiden Kommandanten Rolf Heinritz und Martin Metz auch noch zu Spaten und Gießkanne greifen, um den Baum in seinen neuen Grund einzupflanzen.  

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Text und Fotos: Thomas Karl

Worzeldorfer Floriansjünger mit dem Glück der Tüchtigen

Floriansfest endet mit Alarm wegen Unfall

Tolle Zuschauerkulissen bei Fischerstechen und Übung


Das Wetterglück der Tüchtigen hatten die Floriansjünger der FF Worzeldorf bei ihrem diesjährigen Floriansfest. So fanden vor toller Zuschauerkulisse 23 spannende Duelle beim Fischerstechen auf dem Kanalhafen in Worzeldorf statt und auch bei der Löschvorführung gab es mehr Wasser aus den Strahlrohren als Spritzer aus den Wolken.
Sechs Mannschaften, davon vier Lokalmatadore, mit je 4 Stechern waren an getreten, um in rund zwei Stunden bei guter Organisation und Leitung des Turniers durch die Jury aus Robert Blümlein, Peter Brandmann und Jörg Jung den Einzel- und Mannschaftssieger zu ermitteln. Überraschung gab es dabei durch ein Favoritensterben bis auf den späteren Sieger, der damit den Wanderpokal zum zweiten Mal für die Pengertz Ratz’n sichert. Auch der Turniersieger von 2014 musste bereits in der zweiten Runde ins Wasser, dafür sorgten auch die Pegelstürmer, eine neue „Überraschungsmannschaft“ wie die Herpersdorfer Schdeggerlas Schubser.
Während diese aber durch Los Platz 5 vor punktgleichen Gastgebern von der freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf belegten - bei beiden schaffte es je ein Teilnehmer in die zweite von fünf Runden -, hatten die Pegelstürmer Lospech im Halbfinale. Hier lieferten sich beide Pegelstürmer ein hartes Duell, so dass im Finale der durch Freilos ausgeruhte Pengerts Ratz Benjamin Hrdina seinen Gegner schnell von der Planke ins Wasser beförderte und so mit seinem Sieg auch den Mannschaftssieg holte. Die beiden folgenden Plätz erkämpften Ralf Staudner und Holger Engelhardt, damit ging auch der Mannschaftsplatz für den Vizemeister an die Pegelstürmer. Dritte in der Mannschaftswertung waren die Alten Ochsen, im Vorjahr noch zweiter Sieger, und auf Platz 4 landeten die Wendelsteiner Kärwa-Allstars.
Weiter ging es dann im gut besuchten Feuerwehrhof, wo auch MdB Michael Frieser und der Nürnberger Bürgermeister Christian Vogel vorbeikamen. Die Kinder hatten wieder ihren eigenen Bereich mit Schminken und Kistenrutschen und die Aktiven der Wehr demonstrierten bei einem simulierten Brand auf dem Dach der Fahrzeughallte Personenrettung und Brandbekämpfung mit dem neuen Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes. Alle Fahrzeuge waren zu besichtigen und wurden ständig von den Kindern belagert.
Erst am Abend sorgte dann ein kräftiges Gewitter und dann noch die Sirene für ein etwas vorzeitiges Ende der Feststimmung – zum Glück war aber bei dem Einsatz auf der A73 nur Betreuung von zwei Leichtverletzten und die Sicherung der Unfallstelle gefordert.

Text und Fotos: Th. Karl

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Gera und Worzeldorf üben gemeinsam

25 Jahre Partnerschaft

Zusammenarbeit klappt reibungslos

Seit 1991 üben die Freiwilligen Feuerwehren aus Gera-Mitte in Thüringen und Nürnberg-Worzeldorf einmal jährlich gemeinsam. In diesem Jahr wurde dabei die seit Oktober 2015 vollständige Brandschutzeinheit in Worzeldorf für die Wasserförderung über eine mehr als einen Kilometer lange Schlauchstrecke getestet – und die Zusammenarbeit klappte wieder reibungslos.

Kurz nach dem Fall der Berliner Mauer fand durch Vermittlung der Nürnberger Berufsfeuerwehr ein erster Kontakt zwischen den Freiwilligen Feuerwehren aus Gera-Mitte und Worzeldorf statt, der vor 25 Jahren zu einer dauerhaften Partnerschaft führte. Seit dieser Zeit gibt es jährlich eine gemeinsame Übung der beiden Wehren, die im Wechsel in Gera oder Worzeldorf durchgeführt wird.

In diesem Jahr kamen dazu aus Gera elf Aktive – darunter eine Frau – unter der neuen Leitung von Wehrführer Dirk Kortus nach Nürnberg. Die Übung war zugleich ein Test der wieder kompletten Brandschutzkomponente im zivilen Bevölkerungsschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf, deren Aufgabe auch die Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke ist. Dazu gehört das im vergangenen Oktober in Dienst gestellte LF20-KatS neben dem 2005 aus Moorenbrunn überstellten Schlauchwagen mit 2000 m B-Schläuchen, so dass nun zwei Tragkraftspritzen und die Fahrzeugpumpe für die Förderung über rund einen Kilometer – notfalls sogar als Doppelleitung zur Verfügung stehen, Damit könnten in der Minute sogar über 1500 Liter Wasser transportiert werden.

Ziel der diesjährigen Partnerübung war ein Test dieser Komponenten bei einem angenommenen Waldbrand nahe dem Ausflugslokal Steinbrüchlein. Eine Erschwernis war dabei die Entfernung von mehr als einem Kilometer zum nächsten Hydrant, die nächste offene Wasserstelle wäre der Ludwigskanal, der aber rund zwei Kilometer entfernt war.

Während das LF16 aus Worzeldorf zum Brandherd fuhr, baute die Mannschaft der Brandschutzkomponente die Wasserversorgung mit dem Schlauchwagen auf. Dazu wurde die Tragkraftspritze des Kat-Löschfahrzeugs am Hydrant postiert, das Fahrzeug selber fuhr dann ebenfalls zur Brandstelle. Ein Teil seiner Mannschaft legte den letzten Teil der Schlauchleitung mittels Haspel dem Schlauchwagen entgegen, der andere Teil unterstützte bei der Brandbekämpfung. Nach rund 20 Minuten war die Versorgungsleitung aufgebaut und gefüllt, zusätzlich wurde zur Sicherung gegen Leitungsunterbrechungen ein flexibles Wasserreservoir aufgebaut und gefüllt.

Die Zusammenarbeit in der Mannschaft zwischen den zehn Thüringern und den vierzehn Worzeldorfern – mit zwei jungen Damen - klappte wieder problemlos, die Aufgabenstellung war interessant und es gab etliche neue Erfahrungen – vor allem bei den neuen Geräten. So konnte zum Schluss das Fazit gezogen werden: Es ist immer wichtig, die Technik in einer Übung zu testen, bevor der Ernstfall eintritt. Und die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen klappt – hoffentlich auch im Ernstfall – reibungslos. Nach einem gemeinsamen Grillabend ging es dann noch zu einer nächtlichen Stadtführung durch Nürnberg mit anschließendem Zusammensitzen in der Altstadt, bevor die Thüringer Kameraden am Sonntagvormittag wieder die Heimreise antraten.

Text und Fotos: Thomas Karl

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