Donnerstag, 21. November 2019
Notruf: 112

Die Zusammenarbeit klappt auch bei Dunkelheit

Rettungsübung im Worzeldorfer Steinbruch

70 Retter in unwegsamem Gelände unterwegs

 

Ein Verkehrsunfall im Steinbruchgelände und ein Waldarbeiterunfall forderten unter anderem die Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst. Ziel war die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen bei Dunkelheit, für die Übung war im Digitalfunk eine eigener Funkverkehrskreis geschaltet.

Bereits am späten Nachmittag erregte der Aufmarsch vieler Fahrzeuge der verschiedenen Organisationen am Parkplatz des Steinbrüchleins Aufsehen – waren doch sowohl die Zufahrt als auch die Parkplätze stark eingeschränkt. Dieser galt als Bereitstellungsraum, von dem die einzelnen Einheiten zu Steinbruch am Worzeldorfer Berg abgerufen wurden.

Übungsannahme war zum Einen ein Verkehrsunfall mit Pkw und zwei eingeklemmten Personen, bei dem Rüstwagen und Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen FeuerwehrWorzeldorf zusammen mit THW und Rettungsdienst eingesetzt waren. Zum andern galt es, einen Waldarbeiter mit Motorsägenverletzung unter einem Baum zu retten, auch hier war wieder die FF Worzeldorf zusammen mit dem Rettungsdienst tätig.

Die Verletzen waren dazu von den Hilfsorganisationen geschminkt, die 70 eingesetzten Kräften wurden von FF Worzeldorf, THW Nürnberg sowie Malteser Hilfsdienst Nürnberg und Arbeiter-Samariter-Bund Erlangen gestellt. Die Federführung bei der Übungsvorbereitung hatte das THW, insgesamt waren 10 Personen aller beteiligten Fachdienste eingebunden.

Bei der anschließenden Besprechung wurde die Übung, besonders die Zusammenarbeit in unwegsamem und unbekanntem Gelände bei Nacht unter verschiedenen Rahmenbedingungen als voller Erfolg gewertet. Dank galt auch dem Pächter des Steinbruchs und den Bayerischen Staatsforsten.

Text Thomas Karl, Bilder 1 / 2 Thomas Karl, 3 / 4 FF Worzeldorf

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