Mittwoch, 19. Juni 2019
Notruf: 112

Geburtstagswetter für die FF Worzeldorf

120 Jahre im Dienst der Bürger

Großer Anklang bei Fischerstechen und Festbetrieb im Feuerwehrhof

Marcus König der CSU-Kandidat für die OB-Wahl in Nürnberg -  zeigte sich als Vertreter von OB Dr. Ulrich Maly gut informiert und lobte die FF Worzeldorf für ein gelungenes und bestens organisiertes Fest. Dabei dankte er den Mitgliedern für 120 Jahre, in denen die Wehr seit ihrer Gründung 1899 für die Bürger in Not bereit stand. Zuvor hatte er in Begleitung von MdB Michael Frieser, Stadtrat Andreas Krieglstein und CSU-Ortsvorsitzendem Theo Deinlein auch das Fischerstechen am Kanalhafen besucht.

Dort hatten bei „Badewetter“ sechs Mannschaften mit je vier Stechern um den Sieg im Einzel, der Mannschaftswertung und den Wanderpokal gekämpft. Dabei setzte sich Christian Brandmann von den Pengertz Ratz’n gegen David Hechtel von der erstmals teilnehmenden Mannschaft des SC Worzeldorf durch. Dieser hatte zuvor dessen Bruder Andreas Brandmann von den Pengertz Ratz’n in die Fluten geschickt und somit ein vereinsinternes Duell im Finale verhindert.

Damit gingen der erste und dritte Platz in der Einzelwertung an die Gebrüder Brandmann von den Pengertz Ratz‘n, den Pokal für den zweite Platz erhielt David Hechtel von Jörg Jung als Vertreter der ausrichtenden FF Worzeldorf überreicht. In der Mannschaftswertung belegten die Wendelsteiner Kärwä All Stars den letzten Platz hinter den Alten Ochsen – den Ausrichtern der Worzeldorf Sportplatz-Kärwa Anfang August. Den undankbaren vierten Platz errang die FF Worzeldorf hinter den neu teilnehmenden Wettkämpfern der SC Worzeldorf und den Pegelstürmern, von denen auch der Wanderpokal wieder an die siegreichen Pengertz Ratz’n zurückging.

Sieger Christian Brandmann sprang nach erfolgreichem Finale ins Wasser, damit er nicht allein trocken blieb, nachdem ja alle Verlierer vorher das kühle Nass aufsuchen mussten.

Der anschließende Festbetrieb im gut gefüllten Hof fand Anerkennung von allen Seiten für Angebot, Stimmung und Besuch. Es gab Kaffee und Kuchenbüffet, Bratwürste, Steak und Schaschlik sowie verschiedene Getränke, die Hüpfburg war von den Kindern belagert und sowohl die Luftballonmodelle wie das Kinderschminken waren dicht umlagert.

Wer wollte, konnte sich von einem PKW unter Hilfe und fachkundiger Anleitung durch Aktive mit dem hydraulischen Rettungssatz sich „eine Scheibe abschneiden“  – genauer wurde das Zertrümmern der Seitenscheiben ohne „Glasregen“ dank Beklebung mit einer Folie gezeigt und dann die Entfernung der Türen des Fahrzeugs mittels Spreizer und Schneidgerät vorgenommen. Ganz „Mutige“ konnten in einem verrauchten Pavillon mit der Wärmebildkamera sehen, wie die Feuerwehr sich in einem Raum orientieren kann, in dem man die Hand nicht vor den Augen sieht.

Text und Bilder: Thomas Karl

  • IMG_7466
  • IMG_7469
  • IMG_7471
  • IMG_7473
  • IMG_9247
  • IMG_9260
  • IMG_9270
  • IMG_9276
  • IMG_9283
  • IMG_9284

Simple Image Gallery Extended