Dienstag, 17. September 2019
Notruf: 112

Einsatz, Übung und Leistungsprüfung bei der FF Worzeldorf

Erfolgreicher Abschluss eines arbeitsreichen Monats

Nach einem Durchgang mit zwei kleinen Fehlern hieß es für 9 Aktive der FF Worzeldorf von den Schiedsrichtern Hans Hager aus der Werderau, Oliver Hartmann aus Kornburg und Norbert Strobel von der Worzeldorfer Wehr „Prüfung für das Abzeichen Technische Hilfeleistung in der Sollzeit bestanden“. Fünf Übungen genügten bei hochsommerlichen Temperaturen, bei der Abnahme sank zum Glück  die Temperatur wieder unter die 30-Grad-Marke.

Damit endete ein arbeitsreicher Monat für die Freiwillige Feuerwehr, in dem die Wehr zu zwei Löscheinsätzen und vier technischen Hilfeleistungen gerufen wurde. Zum Glück war nur bei einigen Einsätzen wie Verkehrsunfall mit mehreren Pkw oder Motorradunfall auf der Autobahn oder Auffahrunfall eines Rettungswagens ein kurzes Eingreifen nötig, allerdings stieg die Statistikzahl so auf 47 Einsätze in diesem Jahr.

Jeden Samstag gab es dazu eine Ausbildungsveranstaltung, am ersten Juli-Wochenende gab es mit der FF Kornburg eine Übung am dortigen Schulhaus, dazu gleichzeitig Sicherheitswachen beim Norisringrennen und bei der Sonnwendfeier des SC Worzeldorf. Am zweiten Wochenende stand eine Erste-HilfeÜbung-Übung in Altenfurt mit sieben Nürnberger Freiwilligen Feuerwehren sowie Rettungsdienst und Notärzten im Kalender, am Samstag danach fand dann ein sechsstündiger Übungstag in einem zum Abbruch freigegebenen Gebäudekomplex statt, bei dem sechs verschiedene Schadenszenarien zu bearbeiten waren..

Zuletzt absolvierten neun Aktive die Leistungsprüfung, bei der neben Gerätekunde und Theorie der Einsatz der Gruppe bei einem fiktiven Verkehrsunfall mit Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle, Bereitstellung von Löschmitteln und Betreuung einer eingeklemmten Person- hier hatte sich der stellvertretende Kommandant Christian Erb als Darsteller zur Verfügung gestellt - sowie dann der Einsatz der hydraulische Rettungsgeräte beherrscht werden musste. So hatten sich Lukas Dix, Armin Dorsch und Philipp Hacker die erste Stufe in Bronze, Hubert Mahlich und Fabian Rebel das silberne Abzeichen, Jasmin Hacker und Marlies Körner die dritte Stufe in Gold sowie Sebastian Schubert die vierte und Jugendwart Fabian Schulz die letzte Stufe in Gold auf roten Grund redlich erarbeitet.

Text und Fotos: Thomas Karl

Das Bild zeigt von links nach rechts in der vorderen Reihe Jasmin Hacker, Marlies Körner und Schiedsrichter Hans Hager,in der zweiten Reihe Armin Dorsch, Sebastian Schubert, Lukas Dix und Schiedsrichter Norbert Strobel sowie in der letzten Reihe Fabian Schulz, Hubert Mahlich, Philipp Hacker, Fabian Rebel und Schiedsrichter Oliver Hartmann.

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Großes Interesse am Schnuppertag

Ein Einsatz beendete die Vorführungen vorzeitig

Jugendfeuerwehr Worzeldorf stellte sich vor

Bei strahlendem Himmel fand der Schnuppertag der Worzeldorfer Jugendfeuerwehrgruppe erfreulich großes Interesse, auch die Nachmeldungen gingen rechtzeitig ein und so konnten die Kids unter Anleitung von jungen Aktiven und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr an verschiedenen Stationen ihren Wissensdurst stillen. Neben Besichtigung des Feuerwehrhofes und Informationen über die Feuerwehrarbeit konnte Geschicklichkeit am hydraulischen Spreizgerät mit einem Tennisball ausprobiert werden, mit einem Rohr auf Büchsentürme gezielt werden oder im abgedunkelten Unterrichtsraum die Wärmebildkamera ausprobiert werden. Auch die Ausrüstung mit Atemschutzgerät und Schutzkleidung lag bereit, selbst die Fahrzeuge wurden ausgeräumt. Ein ungeplanter Alarm beendete dann vorzeitig den Schnuppertag, die Kids konnten die Praxis miterleben, als die Wehr zu einem massiven Waldbrand nahe de Anschlussstelle Königshof ausrückten –es blieb kein Anschauungsmaterial im Gerätehof zurück.

Text und Foto: Thomas Karl

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Geburtstagswetter für die FF Worzeldorf

120 Jahre im Dienst der Bürger

Großer Anklang bei Fischerstechen und Festbetrieb im Feuerwehrhof

Marcus König der CSU-Kandidat für die OB-Wahl in Nürnberg -  zeigte sich als Vertreter von OB Dr. Ulrich Maly gut informiert und lobte die FF Worzeldorf für ein gelungenes und bestens organisiertes Fest. Dabei dankte er den Mitgliedern für 120 Jahre, in denen die Wehr seit ihrer Gründung 1899 für die Bürger in Not bereit stand. Zuvor hatte er in Begleitung von MdB Michael Frieser, Stadtrat Andreas Krieglstein und CSU-Ortsvorsitzendem Theo Deinlein auch das Fischerstechen am Kanalhafen besucht.

Dort hatten bei „Badewetter“ sechs Mannschaften mit je vier Stechern um den Sieg im Einzel, der Mannschaftswertung und den Wanderpokal gekämpft. Dabei setzte sich Christian Brandmann von den Pengertz Ratz’n gegen David Hechtel von der erstmals teilnehmenden Mannschaft des SC Worzeldorf durch. Dieser hatte zuvor dessen Bruder Andreas Brandmann von den Pengertz Ratz’n in die Fluten geschickt und somit ein vereinsinternes Duell im Finale verhindert.

Damit gingen der erste und dritte Platz in der Einzelwertung an die Gebrüder Brandmann von den Pengertz Ratz‘n, den Pokal für den zweite Platz erhielt David Hechtel von Jörg Jung als Vertreter der ausrichtenden FF Worzeldorf überreicht. In der Mannschaftswertung belegten die Wendelsteiner Kärwä All Stars den letzten Platz hinter den Alten Ochsen – den Ausrichtern der Worzeldorf Sportplatz-Kärwa Anfang August. Den undankbaren vierten Platz errang die FF Worzeldorf hinter den neu teilnehmenden Wettkämpfern der SC Worzeldorf und den Pegelstürmern, von denen auch der Wanderpokal wieder an die siegreichen Pengertz Ratz’n zurückging.

Sieger Christian Brandmann sprang nach erfolgreichem Finale ins Wasser, damit er nicht allein trocken blieb, nachdem ja alle Verlierer vorher das kühle Nass aufsuchen mussten.

Der anschließende Festbetrieb im gut gefüllten Hof fand Anerkennung von allen Seiten für Angebot, Stimmung und Besuch. Es gab Kaffee und Kuchenbüffet, Bratwürste, Steak und Schaschlik sowie verschiedene Getränke, die Hüpfburg war von den Kindern belagert und sowohl die Luftballonmodelle wie das Kinderschminken waren dicht umlagert.

Wer wollte, konnte sich von einem PKW unter Hilfe und fachkundiger Anleitung durch Aktive mit dem hydraulischen Rettungssatz sich „eine Scheibe abschneiden“  – genauer wurde das Zertrümmern der Seitenscheiben ohne „Glasregen“ dank Beklebung mit einer Folie gezeigt und dann die Entfernung der Türen des Fahrzeugs mittels Spreizer und Schneidgerät vorgenommen. Ganz „Mutige“ konnten in einem verrauchten Pavillon mit der Wärmebildkamera sehen, wie die Feuerwehr sich in einem Raum orientieren kann, in dem man die Hand nicht vor den Augen sieht.

Text und Bilder: Thomas Karl

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